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Arens, Fritz [Bearb.]; Bauer, Konrad Friedrich [Bearb.]; Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste [Mitarb.]; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften [Mitarb.]; Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin [Mitarb.]; Heidelberger Akademie der Wissenschaften [Mitarb.]; Bayerische Akademie der Wissenschaften [Mitarb.]; Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig [Mitarb.]; Österreichische Akademie der Wissenschaften [Mitarb.]; Akademie der Wissenschaften in Göttingen [Mitarb.]; Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz [Mitarb.]
Die deutschen Inschriften: DI (Band 2 : Heidelberger Reihe ; Band 2): Die Inschriften der Stadt Mainz von frühmittelalterlicher Zeit bis 1650: auf Grund der Vorarbeiten von Konrad F. Bauer — Stuttgart: Druckenmueller, 1958

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https://doi.org/10.11588/diglit.52057#0180
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Unter dem gleichen Stein war, wie Bourdon bemerkt, auch Albert von Liebenstein
begraben worden, der im Anfang des 15. Jahrhunderts gestorben ist. Konrad ließ
Albert und Raban auf seinem Denkmal mitdarstellen (s. Nr. 372).
Bourdon. — Helwich, Annalen I f. 251. — Fragmenta Gamans f. 42 v. — Gudenus II S. 901 Nr. 158. A

171 Memorie Totenschild des Raban von Liebenstein f 30. IV. 1469
Venerabilis Dns Rabanus de Liebenstein Ecclae
Mog. Canonicus obiit ao Salutis MCCCCLXXXIX prid. Cal. Maji.
Joannis bemerkt ausdrücklich, daß das Datum 1489 ein Irrtum Helwichs und, ihm
folgend, Bourdons sei. Das Totenbuch der Karmeliter gebe 1469 an, ebenso die Mainzer
Annalen.
Dieser Totenschild war zur Zeit Bourdons nicht mehr erhalten, er entnahm daher die
Inschrift Helwichs Annalen.

Bourdon. — Helwich, Annalen IV f. 3066.

172 Memorie

Grabstein des Ulrich von Bickenbach

t 12. XI. 1469

Ehemals in der Memorie, jetzt im Ostflügel des Kreuzgangs im 3. Joch von Süden
(Joch 18). Unter einem Kielbogen steht ein infulierter Prälat im Rauchmantel. In der
Hand hält er einen Kelch, den er segnet. In den vier Ecken sind die Wappen ange-
bracht. Der Stein ist stark abgetreten und abgeblättert. Roter Sandstein 235 : 128 cm.
Schrift 7,5 cm.

, m cccciBbn't ♦ bttfenbad) /
Cantor fym'iis * ccce. Cutus * ata • requtcfcat * in * (pace • Amen)

Nach der Überlieferung ist der Text zu ergänzen:
Anno Dni MCCCCLXIX duodecima die mensis novembris obiit generosus ac nobilis
Dns Udalricus Dns in Bickenbach ....

Die Ahnenwappen stellten dar: Bickenbach
Weilnau

Kämmerer v. Worms

Landschad

Erhalten ist noch das Wappen Landschad.
Seitlich des Kopfes sind folgende Zahlen eingemeißelt: 1594, 1619 für Nachbestattung
und die Bourdonnummer 32.

Kdm. Dom S. 435. — Führer Dommuseum S. 16 Nr. 37. — Helwich, Annalen IV f. 5034. — Fragmenta Gamans
f. 44. — Bourdon Nr. 32. — Gudenus II S. 908 Nr. 180. — Walther Möller, Urkundl. Gesch. der Edelherren von
Bickenbach in A.H.G. NF XVI (1930) 9. 363 und 377, ferner Joannis II S. 342 zur Person. A

173 Memorie

Totenschild des Ulrich von Bickenbach

f 12. XL 1469

Anno . .. MCCCCLXIX, XII die mensis Nov. obiit Generosus ac Nobilis D. Vdalricus,
Dominus in Bickenbach, Cantor huius ecclesie C. A. R. I. P.
Gudenus II 8. 862 Nr. 69. — Bourdon. — Joannis II S. 342 zur Person. A

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