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Arens, Fritz [Oth.]; Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste [Contr.]; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin [Contr.]; Heidelberger Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Bayerische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig [Contr.]; Österreichische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Akademie der Wissenschaften in Göttingen [Contr.]; Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz [Contr.]
Die deutschen Inschriften: DI (Band 4 : Münchener Reihe ; Band 2): Die Inschriften der Stadt Wimpfen am Neckar — Stuttgart: Druckenmüller, 1958

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https://doi.org/10.11588/diglit.45635#0034
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mit dem Fingerring (Niefern, Enzberg, Dürrmenz), die Großmutter mütterlicherseits mit dem
gezinnten Balken derer von Mauer (Mitt. Dr. Hartmann). — Ludwig immatrikulierte sich
1427 als Wimpfener Kanoniker an der Heidelberger Universität (Matrikel 1 S. 172).
Würdtwein f. 52 v. — Humbracht Taf. 142 zur Person. — Karlsruher Nekrolog f. 42 v. (Testament von 1439). —
57 STIFTSKIRCHE GRABSTEIN DES KONRAD LINCK fi 8. VI. 1465
Im südlichen Seitenschiff in der Wand. Die Inschrift steht zwischen zwei Linien am Rand. In
der Fläche steht leicht plastisch ein Kelch und das Wappen mit zwei gekreuzten Stangen, deren
eines Ende jeweils rechtwinklig abgebogen ist (Pflugschleife?).
Grauer Sandstein 173 : 83 cm. Sehr. 7 u. 8,5 cm. —
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Lorent S. 292 Nr. 16. — H. Boehmer in: Archiv f. hess. Gesch. u. Altertumskunde NF 4, 1907 S. 346 u. Karlsruher Nekrolog f.
3,57 zur Person. —
58 DOMINIKANER GRABMAL DER ANNA v. ERENBERG f 1472
In der Nordwand des Langhauses an der Kommunionbank. Auf dem reichen Grabstein ist
die Verstorbene als Leiche dargestellt, die mit übereinandergelegten Händen, darunter den
Rosenkranz, in vornehmer Gewandung daliegt. Zu ihren Häupten ist ein Kielbogenbaldachin
aus Ast- und Blattwerk angeordnet. Seitlich von ihr, aber noch innerhalb des Inschriftrandes,
stehen die vier Ahnenwappen. Die Inschrift läuft nicht, wie sonst üblich, am Rande um, son-
dern sie steht auf den beiden Längsseiten. Das obere Ende dieser Langseiten füllt in einer kiel-
bogenverzierten tiefen Nische ein Schmerzensmann, links eine schmerzhafte Muttergottes.
Darunter (Sehr. 4 cm.): j S tnata Grauer Sandstein 200:86 cm. Sehr. 7—11 cm.
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felig De’ got gnai)
Wappen: Schlath Erenberg
Hepfingen (?) Thalheim
Entgegen der üblichen Anordnung steht das Wappen der Frau über der her. rechten Seite.
Würth1 nennt ähnliche Beispiele in Friedberg und Michelstadt und wirft die Frage auf, ob
diese Anordnung auf Grabsteinen von Witwen üblich sei (Vergl. oben Nr. 48).
Anna v. Erenberg, die auf der nahegelegenen Burg Erenberg und in dem benachbarten Fach-
werkhaus gegenüber der Dominikanerkirche in der Klostergasse (s. Nr. 48) wohnte, war
nach den Wappen auch die Stifterin des in Resten erhaltenen gotischen Chorgestühls der Do-
minikanerkirche. Ein dem Stil nach ganz verwandtes Werk findet sich in der Notburgakirche
zu Hochhausen. Schweitzer2 benennt den unbekannten Bildhauer nach späteren Werken den
„Meister von St. Jakob in Adelsheim.“
Kdm. S. 107. — Lorent S. 236. — St. A. Würdtwein, Monasticon Wormatiense (Hs. Univ. Bibi. Heidelberg) 3 f. 85. —
1 Würth S. 43, ferner S. 23, 42 u. Taf. VI —
2 H. Schweitzer, Die mittelalterlichen Grabdenkmäler mit figürlichen Darstellungen in den Neckargegenden. Studien z. dt.
Kunstgesch. 14. Straßburg 1899 S. 50. — R. Schnellbach, spätgotische Plastik im unteren Neckargebiet. Heidelberger kunst=
gesch. Abhandlungen 10. Hdbg. 1931. — Arens—Bührlen S. 85. —
STIFTSKIRCHE GRABSTEIN DES WILHELM v. STERNENFELS t 28. VII. 1475
s. Nr. 41.
59 CORNELIENKIRCHE PORTALINSCHRIFTEN 1476
Das Tympanon der Nordseite aus gelbem Sandstein zeigt eine Verkündigung Mariae. In der
Spitze des Feldes schwebt Gottvater in Wolken, von dem ein Strahl zum Kopfe Mariae
geht, auf welchem das Christkind mit Kreuz und die Taube des hl. Geistes fliegen.

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