Metadaten

Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste [Contr.]; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Heidelberger Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Österreichische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Maierhöfer, Isolde [Oth.]
Die Deutschen Inschriften (Band 17 : Münchener Reihe ; Band 5): Die Inschriften des Landkreises Hassberge — München: Druckenmüller, 1979

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.45639#0034
License: Free access  - all rights reserved
Overview
loading ...
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
• AVE • MARIA • GRACIA • PLENA • DOMINVS • TECHVM • BENEDI
BENEDIC: BENEDICTA. Worttrennung Sterne, nach PLENA ein Glöckchen. - Lk. I, 28. - Zum Mariengruß als beliebtem
Glockenspruch siehe Walter, Glockenkunde I74f., Anm. 1.

8f Stettfeld, kath. Pfarrkirche

Die 1. Glocke wurde im Zweiten Weltkrieg abgegeben. Umschrift nach Kdm., gotische Majuskel, erhaben.
D. 72 cm.
MARCVS • LVCAS - IOHANNES • MATHEYS • ANNO • D(O}M(INl) • MCCC • LIIII
1308 Schneider. -Worttrennung Sterne. - Die vier Evangelisten galten wie die Hl. Drei Könige als Wetterherren; siehe Walter,
Glockenkunde iöof. - 1354.
Kdm. HAS 158; Schneider, Notizen, AUfr. 15 (1861) 330.

9 Mariaburghausen, ehemalige Zisterzienserinnenklosterkirche 1364

Grabplatte des Johannes Fuchs, innen vor den Chorstufen, etwas nördlich vom Mittelgang in den Fußboden
eingelassen und teilweise von der ersten Kirchenbank verstellt. Grauer Sandstein, stark abgetreten; in der
Mitte einfaches Fuchs-Wappen. Die ursprüngliche Inschrift ist nicht erhalten. Spuren von Kapitalisbuch-
staben weisen auf eine Erneuerung der Beschriftung vor P. Agricola (1660) hin, der auch die Inschrift über-
liefert; siehe dazu die Grabplatten der Margaretha Anna Fuchs (Nr. 13t) und der Brigitta von Thüngfeld
(Nr. 55).
Feststellbare H. 97, B. 90, Bu. 4 cm.
Inschrift nach P. Joseph Agricola (1660):
Anno Domini 1364 obiit Joannes Fuchs, cujus anima Deo vivat
Im Jahre des Herrn 1364 starb Johannes Fuchs, dessen Seele in Gott leben möge.
Eine erst 1375 beurkundete Ewigmesse ist der einzige Hinweis auf Johannes Fuchs; siehe Wieland, Maria-
burghausen 171. Bei Biedermann und Fuchs, Familiengeschichte, ist er nicht eindeutig nachgewiesen. -
P. Agricola kennt neben dieser noch mehrere inschriftenlose Platten mit dem Fuchs-Wappen, die auf eine
Gruft der Familie an dieser Stelle schließen lassen.
StA Bamberg, Kl. Ebrach D 7 Nr. 16111, Notitia Abbatiarum, Bl. 493; Wieland, Mariaburghausen 169 (Abdruck Agricola)

10 Zeil, kath. Pfarrkirche (1379)

2. Glocke. Umschrift zwischen zwei Doppelwülsten, gotische Majuskel, erhaben.
D. 103, Bu. 2 cm.
DIE • GLOKE • WART • GEGOSSIN • DO • IAN ZALT + NOCH • XPVS + GEPVRT-
+ DRVZEHIHVDERT • IAR VND • DAR • NOCH + IN + DE NVWE • VND • SI +
Fehlerhafter Guß. Einzelne Buchstaben spiegelverkehrt. Das Datum ist wohl als 1379 aufzulösen. IAN: man; XPVS: Chri-
stus; DE: dem; SI: SISI Schneider. - Worttrennung Punkte, Sterne, Glöckchen, Rosetten und kreuzförmig gestellte Punkte.
Chronik Zeil I 37; II 318; Kdm. HAS 188, Abb. Fig. 124; Mayer J236; 2294; Schneider, Notizen, AUfr. 15 (1861) 330.

11 Haßfurt, kath. Pfarrkirche 15.7.13 90/nach 1390

Bauinschriften.
I. Außen an der Ostwand des Chores. Unter einem Kreuzigungsrelief gefaste Platte aus grünem Sandstein
mit Verwitterungs- und Zerstörungsspuren. Schrift gotische Minuskel, eingehauen.
H. 67, B. 85, Bu. 0,5 cm. Abb. 4, 5

6
 
Annotationen
© Heidelberger Akademie der Wissenschaften