Hengel, Martin; Heidelberger Akademie der Wissenschaften / Philosophisch-Historische Klasse [Editor]
Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse (1982, 1. Abhandlung): Achilleus in Jerusalem: eine spätantike Messingkanne mit Achilleus-Darstellungen aus Jerusalem ; vorgelegt am 28. November 1981 — Heidelberg: Winter, 1982

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1. Beschreibung1:
Messingkanne, gegossen (A. la-c. 2. 3).
Analyse2: Cu 75 %; Zn 18 %; Sn 2,9 %; Pb 2,1; Fe 0,15 %; Al Spuren.
Form lentoid, der Henkel fehlt, seine Ansätze sind jedoch noch
sichtbar (A. 4b), kleeblattförmige, durch Beschädigung leicht ein-
gedrückte Öffnung (A. 5). Deutlich abgesetztes, sich verengendes
Oberteil, hohler Sockel (A. 6). Höhe: 21,5 cm, Durchmesser Mitte
längs: 14,7 cm, quer: 9,1 cm, Sockel: 9,7 cm, Mündung: 10,7 cm.
Ausgebesserte Stelle auf Seite A am Hals unter der Öffnung und
auf der Seite des Henkelansatzes unten am Sockel (A. 7. 8). Großes
Loch auf Seite A am Kannenkörper. Kleineres Loch auf der Seite B
am Hals unter der Öffnung. Noch kleinere Beschädigungen durch
Oxydation wurden bei der Reinigung der Kanne sichtbar.

1 Unser Dank gilt an erster Stelle Herrn A. Eitan, Direktor des Israel Department
of Antiquities and Museums, Jerusalem, für seine Erlaubnis, die Kanne zu
veröffentlichen. Die Fotos wurden von L. Sagin aufgenommen, die Zeichnungen
stammen von Frau M. Ben-Gal.
Zahlreiche Museen gestatteten die Wiedergabe von Fotos. Auch ihnen gilt
unser herzlicher Dank. Für zahlreiche wertvolle Hinweise danken wir ganz
besonders Frau Dr. A. Kossatz-Deißmann, Würzburg, die uns u. a. freund-
licherweise Teile des Manuskriptes ihres großartigen Achilleus-Artikels im
LIMC (Lexicon iconographicum mythologiae classicae, Zürich/München 1981)
zur Verfügung gestellt hat. Sie hat uns auch bei der Beschaffung von Bildern in
großzügiger Weise beraten. Band I 1.2 erschien nach Beginn der Drucklegung
dieser Studie, die Seitenzahlen konnten nach den Umbruchfahnen zitiert wer-
den. Unser Dank gilt weiter Herrn Kollegen U. Hausmann, Direktor des Ar-
chäologischen Instituts an der Universität Tübingen, für seinen hilfreichen Rat.
Dasselbe gilt auch für Herrn Dr. Garner, Frau Dr. Fischer und die Kollegen
H. Hommel und R. Kannicht, Tübingen, G. Zuntz, Cambridge, A. Dihle und
E. Dinkler f, Heidelberg, die das Manuskript lasen und einzelne Bemerkungen
beisteuerten. Für das mehrfache sorgfältige Schreiben des wachsenden Manu-
skripts danken wir Fräulein Monika Merkle, für das Mitlesen der Korrekturen
Frau Anna-Maria Schwemer und Dr. Hermann Lichtenberger.
2 N°-IDAM 78-508. Die Röntgenstrahlen-Fluoreszenzuntersuchung ergab noch
Spuren von Silber. Die Analyse wurde von den Herren S. Ehrlich und H. Foner
des Dept. of Geochemistry im Geological Survey des Ministry of Energy and
Infrastructure des Staates Israel angefertigt.
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