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Lutz, Dietrich [Oth.]; Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste [Contr.]; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Heidelberger Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Österreichische Akademie der Wissenschaften [Contr.]
Die Deutschen Inschriften (Band 15 : Münchner Reihe ; Band 4): Die Inschriften der Stadt Rothenburg ob der Tauber — München: Druckenmueller, 1976

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https://doi.org/10.11588/diglit.45638#0235
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auf der Kartusche ist völlig unleserlich. Auf der Gestalt des Mädchens oberhalb der Kartusche wurde später
ein 1659 datiertes Metallepitaph für Elisabeth Felicitas Sauber angebracht.
H. 149 cm, B. 71 cm, Bu. 25-45 mm. - Fraktur.
Umlaufende Inschrift:
[Anno 1626. den 17. Julii ist in / Gott seeliglich] Entschlaffen Jungfraw Ester Steudin
Ihres / [Ajlters • 7 • Jahr • 5 • Monath [und / 13.] Tag de[r]en [Seel(en)] Gott genedig sein
[woll] Amen.
Inschrift auf der Kartusche:
[unica sub tumulo hoc cu/bat Esther filia Staudi
filioli OfFneri quem / posuere duo.]
Ergänzt nach Bezold.
(Distichon) Unter diesem Grabstein ruht Esther, die einzige Tochter Staudts, den zwei Söhne Öffners setzten.
Wappen: Staudt; Rauchbart (vgl. Kdm. S. 341). Vgl. Bezold Tab. XIII Nr. 1, Tab. LXXIII Nr. 1.
Bezold S. 288f. Nr. 3; Kdm. S. 340E Nr. 1.

513t Friedhof 1626 August 13

Epitaph Georg Ludwig König. Auf einem Grabstein im Friedhof war ein vermutlich querrechteckiges
Metallepitaph mit einer fünfzehigen Inschrift befestigt, darunter angebracht Schild mit Zeichen Nr. 40.
Auf dem gleichen Grabstein eingehauen eine Inschrift für den 1726 verstorbenen Christoph Johann Daniel
Furckel.
ANNO Domini 1626. Den 13. Augusti ist in Gott / seelig verschieden dem Erbarn vnd Acht-
barn / Georg König Sein Söhnlein mit namens*^ Georg / Ludwig seins alters Im 9. Jahr,
dessen / Seelen Gott gnädig sey Amen.
a) so Bezold, lies: nameti.
Vgl. Nr. 604t, 6o8f.
Bezold S. 323 Nr. 9a.

514 St. Jakob 1626 September

Große oder Wetterglocke. Im Südturm der Kirche. Unter Engelsköpfen und Akanthusblättern zwischen
schmalen Bändern zweizeilige Inschrift an der Schulter. Darunter in Renaissance-Ädikulen Wappen und
Heiligengestalten. Auf der Flanke unter Fries aus Rankenvoluten zwischen schmalen Bändern Kreuzi-
gungsdarstellung und Gießermarke des Petrus Bulevilius (bezeichnet P B), unter letzterer vierzeilige In-
schrift.
H. 123 cm, D. 140 cm. - Renaissance-Kapitalis.
Inschrift an der Schulter:
+ FVSA • ROTENBVRGI • CAMP ANA • EST • PONDERE • SVMPTV •
AERE • SONO • RELIQVAS • EXVPERANSQVE • NOLAS •
ANO • DNI • MDCXXVI / MENSEa) SEPTEMBRIa) IOHANNE • STAVDIO •
ET • IOHANNE • BEZOLTO • CONSVLIBUS • AEDISQVE • HVIVS • CVRATO-
RIBVS • VERE • FELICIBVS •
Inschrift unter der Gießermarke:
PETRVS BVLEVILIVS ET / • CASPARVS DELSNO DE • / HVLIECORIVS IN
LOTARIGI / • FECERVNT • 1626 •
Inschrift und Beschreibung nach Glockenatlas Mittelfranken. Am Beginn der oberen Inschrift vor dem Kreuz Engelsköpfchen
am Ende Engelsköpfchen und Maske. Worttrennung der oberen Inschrift durch kleine dreistrahlige Sterne, der unteren In-
schrift durch Engelsköpfchen. - a) hier Engelsköpfchen an Stelle der kleinen Sterne.
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