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Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste [Contr.]; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin [Contr.]; Heidelberger Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Bayerische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig [Contr.]; Österreichische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Akademie der Wissenschaften in Göttingen [Contr.]; Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz [Contr.]; Cucuel, Ernst [Oth.]; Eckert, Hermann [Oth.]
Die deutschen Inschriften: DI (Band 1 : Heidelberger Reihe ; Band 1): Die Inschriften des badischen Main- und Taubergrundes: Wertheim-Tauberbischofsheim — Stuttgart: Druckenmueller, 1969

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https://doi.org/10.11588/diglit.53141#0202
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475 Vilchband (16. Jh.)
Die große Glocke eines früheren Geläutes der Kirche (vgl. Nr. 460).
Gotts wort bleibt ewig glaub dem bist selig Christoph glockengießer zu Nürnberg goß mich.
Vergleiche die Bemerkungen zu Nr. 467.
Aus Neckermann S. 124.

476 Uiffingen (16. Jh.)

Früher evangelische Kirche. Nach den Akten der Uiffinger Pfarregistratur 1922 eingeschmolzen.
Dm. 78 cm. Stocker schreibt zur Inschrift: „wie Angeltürn“; in den Uiffinger Akten findet sich
nur der Name: „Glockengießer Christoph in Nvrmberg.“ Über ihn siehe Nr. 467.
Stocker: Glocken S. 100.

477 Schweigern 1607

Große Glocke eines 1808 umgegossenen Geläutes (die mittlere siehe Nr. 453) mit dem Gewicht
von 1596 Pfund und der Inschrift:
Aus dem F. floß ich J. R. gos mich
da C. F. P. a. Regierung war als man zählet 1607 gar.
Die Abkürzungen standen vermutlich nicht auf der Glocke, sondern sind auf den Abschreiber
zurückzuführen; sie bedeuten: F. = Feuer; J. R. = ?; C. F. P. = Curfürst Friedrich (IV. 1583
bis 1610) Pfalzgraf. Schweigern gehörte zum pfälzischen Oberamt Boxberg.
Aus Stocker: Boxberg S. 62.

478

Tauberbischofsheim

1615

Stadtkirche. H. 62, Dm. 61,5, Schrift 3-5, unten 1,5 cm. Unter dem Eröffnungskreuz der Um-
schrift sind auf der Flanke sechs Zeilen Inschrift angebracht, auf der gegenüberliegenden Seite das
Wappen des Lerch von Dirmstein.


Fp 5b gotteö liienft gelier id) @ djriftof glockengieffer
5b nbtmbtrg gbö micfj

IM SECHZEHEN HVNDERT XV IAR
ALS IOHAN SCHWEICKHARD ERTZBISCHOF WAR
DAS AMPT VERWALT ZV BISCHOFSHEIM
CASPAR LERCH VON VND ZV DIRMSTEIN
WART GEMACHT DISE GLOCK ZV EHR
GOT VND SEINEM HIMLISCHEN HEHER

Der Unterschied der Schriftarten läßt sich damit erklären,
daß der Meister für die Umschrift ältere Klodelle benutzen
konnte, die untere Inschrift aber eigens anfertigen mußte,
wobei er sich der moderneren und in dieser Buchstaben-
größe leichter lesbareren Schriftart bediente. Über ihn
und seinen Vater siehe Nr. 467. Caspar Lerch wird auch
in den Inschriften Nr. 90, 93 und 392 genannt.

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Berberich S. 216 — Kdm. IV, 2 S. 190.

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