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Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste [Contr.]; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin [Contr.]; Heidelberger Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Bayerische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig [Contr.]; Österreichische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Akademie der Wissenschaften in Göttingen [Contr.]; Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz [Contr.]; Koellenberger, Heinrich [Oth.]
Die deutschen Inschriften: DI (Band 8 : Heidelberger Reihe ; Band 3): Die Inschriften der Landkreise Mosbach, Buchen und Miltenberg — Stuttgart: Druckenmueller, 1964

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.52966#0043
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59

Dallau

1574

Bauinschrift auf der nördlichen Brüstung über dem mittleren Pfeiler der alten Elzbrücke. - R.S.,
37,5 Xetwa 500, Sehr. 5-6 cm. Stark verwittert und bemoost. — Inschrift oben auf den vier Deck-
platten der Brüstungsmauer, die über den Pfeilern im Halbkreis vorspringt.

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ICH DI /-/ GOTES HILF VOLBROCHT HABE
(/ = Ende des Steins, // = Ende der Zeile.)
Bad. Kdm. IV, 4 S. 13. —

60

Mudau

1574 (?)

Schlußstein im Kellertor des Rathauses. — R.S., Sehr. 4—5 cm. — Über der Mitte des Spitzbogens
Hauspuren (vermutlich abgemeißeltes Wappenschild), links davon eine unleserliche Zeile, rechts
die Jahreszahl und zwei Zeilen Inschrift. In den letzten Jahren wurde beim Neuverputzen die Jah-
reszahl teilweise überdeckt. Stark verwittert.

beinhart / IjiitfcUer
Die Jahreszahl unsicher, ebenso hirtfeiler (hirffeiler?). — War er Bauherr oder Baumeister?

Humpert 1926 (Wartturm) S. 33 f. -

61

Rosenberg

1576

Vollplastik in der Mitte des Friedhofs, früher im alten Friedhof bei der Kirche. - G.S., ohne Sockel
105x71 (Schrifttafel 27x36), Sehr. 2, 5-4 cm. Stark verwittert und bemoost; die rechte obere
Ecke der Schrifttafel ist abgeschlagen. — Hl. Anna selbdritt sitzend, darunter Schrifttafel. Unten
außen 2 Wappenschilde mit Helmzier (links: Rosenberg; rechts: Sternenfels).
Sijfer Mirrfjof-/ §attb : 3« Jan / bt SInna 3 ft <gr /
©enanöt : ?lnno / T-5 76*

Nach einer Aufzeichnung im evang. Kirchenbuch von 1612 soll die Skulptur die Stifterin des Fried-
hofs, ein Fräulein von Sternenfels, mit zwei Knaben darstellen.

Bad. Kdm. IV, 3 S. 196. -

62

Neckarzimmern

1576

Rechteckige Glasscheibe auf Burg Hornberg, im Saal des Mantelbaus. - Buntes Glas in Bleifassung,
53 x22, Sehr. 0,5-1 cm. Aus Bruchstücken zusammengesetzt. - Wappen (Gemmingen), darüber die
(unvollständige) Inschrift.
'Mitita ’läontt *Be-/ 1576

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