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Koellenberger, Heinrich [Oth.]; Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste [Contr.]; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Heidelberger Akademie der Wissenschaften [Contr.]; Österreichische Akademie der Wissenschaften [Contr.]
Die Deutschen Inschriften (Band 8 : Heidelberger Reihe ; Band 3): Die Inschriften der Landkreise Mosbach, Buchen und Miltenberg — Stuttgart: Druckenmueller, 1964

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https://doi.org/10.11588/diglit.52966#0021
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INSCHRIFTEN AN BAUWERKEN

Waldmühlbach

12.-13.Jh. (?)

Inschriftstein, heute in Karlsruhe. — War früher in der Kirche eingemauert, wurde 1884 in die
Großh. Altertümersammlung nach Karlsruhe verbracht. Befindet sich heute (1956) in der Stein-
sammlung des Bad. Landesmuseums, unzugänglich im Keller des im Umbau befindlichen Schlos-
ses. — R. S., 45 x62 x42, Sehr. 9,5 cm. Beim Vermauern auf der rechten Seite scharf abgeschnitten.
VIVI'C / TEOFILVS E / (OL'YBIKIO
Die Ligatur ET (in der dritten Zeile) könnte auch in TE aufgelöst werden. — Wagner setzt den
Stein in die Zeit der Ottonen. Kraus vermutet einen nekrologischen Eintrag des 12.—13. Jahrhun-
derts. Nach Kdm. (v. Oechelhäuser) gehört die Inschrift zu einem karolingischen Grabstein.
Bad.Kdm. IV, 4 S. 160. — Wagner 1884 Sp. 129f. — Kraus 1890, Bd. 2, S. 75; dort auch Abb. —


Burg Wildenberg

LH. 13.Jh.



Die zwei inneren Torpfosten des Torturms. Die Inschriftensteine befanden sich von 1821 bis 1937
in Eulbach (Hessen). - R. S.; 165xoben 68, unten zwischen den abgeschrägten Kanten 48 cm;
Sehr. 4 bis 7 cm. Stark verwittert, besonders die unteren Zeilen. — Die Inschriften befinden sich
in etwa 60 bis 120 cm Höhe vom Erdboden. Die Pfosten sind im unteren Teil abgefast; daher
nimmt die Breite der Schriftfläche nach unten ab.

Links (westlicher Pfeiler):
DISC • BVRHC / MÄHTE HER B / BVR(K)€(R)T / V(0N) DVR(N)
Rechts (Östlicher Pfeiler):
DIS€ • BVRHC / MÄHTE • HER / (R)VHBREHT • I / VO(N) DVR(N)
Beim linken Pfeiler befindet sich der jeweils letzte Buchstabe der ersten und zweiten Zeile auf der
Fase. — Es handelt sich um eine Kapitalschrift mit einzelnen Unzialbuchstaben (A, D, EI, H). Die
Buchstaben sind sehr unregelmäßig gehauen und lassen auf eine ungeübte Hand schließen. — Die
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1 DI 8, HR 5
 
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