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Heeßel, Nils P.; Maul, Stefan M. [Hrsg.]; Heidelberger Akademie der Wissenschaften [Hrsg.]
Keilschrifttexte aus Assur literarischen Inhalts (Band 1): Divinatorische Texte: I. Terrestrische, teratologische, physiognomische und oneiromantische Omina — Wiesbaden: Harrassowitz, 2007

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https://doi.org/10.11588/diglit.32126#0032
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schiedene Tier-Omina, darunter Omina von einer Schildkröte und
einem Gecko, sowie ab Z. 5’ Omina von Fischen, die im Röhricht
beobachtet werden. Die Rückseite bietet Beobachtungen des
Verhaltens eines Mannes.

40 Tier- und Verhaltens-Omina

VAT 10362 Fundnummer: -

61 x 77 x 34,5 mm Fundort: -

Kopie: KAR 425

Fragment aus der Mitte einer zwei Kolumnen aufweisenden mit-
telassyrischen Tafel.

Tier- und Verhaltens-Omina. In der ersten Kolumne sind nur die
Apodosen erhalten, wobei die mehrfache Erwähnung einer
Tierhürde hier für Nutztiere spricht. Die zweite Kolumne bietet
Omina anhand der Beobachtung einer kalbenden Kuh. Auf der
Rückseite wird in der dritten Kolumne das Verhalten eines
Mannes ausgedeutet; von der vierten Kolumne sind nur Reste der
Apodosen erhalten. Vgl. zu diesem Text auch VAT 10268 (Nr. 39).

41 Haus-Omina

VAT 11215 Fundnummer: -

61,5 x 68 x 14,5 mm Fundort: -

Fragment von der rechten Seite der Rückseite einer früh-
neuassyrischen Tafel. Nur eine Seite ist erhalten.

Von den Protasen der Omina sind nur so geringe Reste erhalten,
daß ihr Gegenstand nicht mehr bestimmt werden kann. Die erhal-
tenen Apodosen beziehen sich auf Häuser, wie es für terrestrische
Omina typisch ist.

42 Tier-Omina ?

VAT 12041 Fundnummer: -

51,5 x 68 x 14,5 mm Fundort: -

Nur einseitig erhaltenes Fragment vom rechten Rand einer mittel-
assyrischen Tafel. Die Schrift ist sehr abgerieben und die
Oberfläche der Tafel ist an einigen Stellen aufgeplatzt.

Erhalten sind nur Reste von Protasen sowie Apodosen, die sich
auf das Schicksal des Haus(halt)es beziehen, in denen die Omina
beobachtet wurden. Das Verb “schreien” (sasü) sowie die
Nennung des “unteren Mühlsteines” (erü), die beide häufig bei
Tier-Omina vorkommen, lassen eine Einordnung des Fragmentes
unter die Tier-Omina sehr wahrscheinlich erscheinen.

43 Haus- und Stadt-Omina

VAT 10397 1 Fundnummer: -

29 x 22 x 13,5 mm Fundort: -

Kleines, nur einseitig erhaltenes Fragment einer neuassyrischen
Tafel.

Die erhaltenen Protasenreste beziehen sich auf die Stadt und das
Haus, in denen die Omina beobachtet werden.

44 terrestrische Omina

VAT 14312 Fundnummer: -

9 x 17 x 8,5 mm Fundort: -

Nur einseitig erhaltenes, sehr kleines Fragment aus der Mitte
einer neuassyrischen Tafel mit den Resten von drei Zeilen.

Protasenreste. Die Wiederholung von “Haus des Mannes” (bit
ameli) weist auf eine Zugehörigkeit zu den terrestrischen Omina.

45 terrestrische Omina

VAT 14117 Ass 17721 eb

20,5 x 28,5 x 10 mm hD8I, Suchgraben,

AFA N 4 im Haus des Beschwörers

Sehr kleines Fragment einer neuassyrischen Tafel. Nur eine Seite
ist erhalten.

Protasenreste. Die Erwähnung von “Haus des Mannes” (bTt
ameli) weist auf terrestrische Omina.

46 terrestrische Omina

VAT 10539 Fundnummer: -

52 x 35 x 10 mm Fundort: -

Kopie: KAR 287

Kleines Fragment aus der Mitte einer neuassyrischen Tafel. Nur
eine Seite ist erhalten.

Protasenenden und Apodosenanfänge, die auf terrestrische
Omina deuten.

Teratologische Omina

47 terrestrische Omina und

‘summa izbu a/m’-Omina

VAT 9908 Ass 2974 a

99,5 x 83 x 31 mm hE4II, Hof, 6m östl. Cella

AFAN 1

Großes Fragment vom linken Rand einer mittelassyrischen Tafel.

Die sehr stark abgeriebene Vorderseite bietet Einträge, die an
terrestrische Omina erinnern. Der Text der Rückseite ist ein
Teilduplikat zu K 3966 (CT 28, 3-4), 1-19 und dessen
Duplikaten, die von E. Feichty, izbu, 199f. als ahü-Omina bear-
beitet wurden.

48 summa izjbu 16.- Tafel

VAT 11526 Fundnummer: -

50 x 55 x 23,5 mm Fundort: -

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