7. quid de baptismate infantium sentiendum
367
E. Hinweis auf die verhängnisvolle Wirkung täuferischer Prediger in Waldshut,
Worms, Schlesien und Mähren [F6b-F7a]
F. Aufforderung, die Kirche zu erbauen, nicht zu zerstören [F7a]
G. Warnung vor der List des Satans, dessen Apostel für heiliger als die Apostel
Christi empfunden werden [F7a]
Der Forschung weitgehend entgangen ¹ ist die Tatsache, daß ›Quid de baptismate
sentiendum‹ große Teile eines nicht mehr erhaltenen Briefs Rothmanns an Bucer in
der Form von wörtlichen Zitaten ² und Paraphrasen ³ wiedergibt. Somit erlaubt
diese Schrift Bucers die Rekonstruktion eines wichtigen Zeugnisses täuferischer
Theologie.
2. Überlieferung
Folgender Druck liegt unserer Edition zugrunde:
QVID DE BAPTISMATE || INFANTIVM IVXTA SCRI /|| pturas DEI gentiendum,
ex /||cuggis, quaecūq[ue] uel pro hac || obgeruatione, uel con || tra eam, adfer
/||rigolent. || Epigtola ad quendam hac in re || impulsum, MARTINI BVCERI.
|| ARGENTORATI AN. M. D. || XXXIII. Menge Decembri.
Straßburg: Matthias Apiarius ⁴ , 18. Dezember 1533 ⁵ .
8°;[96]S.; A ⁸ -F ⁸ ;letzte Seite leer; Blattkustoden; Seitentitel; Antiqua; 24 Textzeilen.
VD 16 B 8905. Index Aureliensis 126.295. Bucer-Bibliographie 60. Stupperich, Bibliographie
42.
Benutztes Exemplar: Karlsruhe LB (85 A 13 344 RH). ⁶
Ausschnitte aus ›Quid de baptismate sentiendum‹ sind in der Forschungsliteratur
zu Melchior Hoffman ⁷ sowie in den Elsässer Täuferakten ediert ⁸ .Eine Edition
des Textes in zwei voneinander unabhängigen Fragmenten bietet Robert Stuppe-
1. Erst Brecht, Theologie Bernhard Rothmanns, S. 68, machte auf dieses Versäumnis aufmerksam.
2. Vgl. oben S.363, Anm. 4, und unten S. 371, Anm. 3.
3. Vgl. unten etwa S. 386,8–12 und S. 393,3–5.
4. Auch Matthias Biener; zu ihm vgl. Reske,Buchdrucker, S.886; Benzing,Buchdrucker, S.445.
5. Bl. Fvijb: XV. Kalend[as] Ianuarii. M.D.XXXIII.
6. Für den ausführlichen Nachweis weiterer Exemplare vgl. Bucer-Bibliographie, S.67.
7. Vgl. Leenderts, Hofmann, S. 358f., der Bucers Zusammenfassung der Hoffmanschen Lehre
(in unserer Edition S. 407,16–409,3) wiedergibt.
8. QGT 8 (Elsaß II), Nr.471, S.222–225.
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E. Hinweis auf die verhängnisvolle Wirkung täuferischer Prediger in Waldshut,
Worms, Schlesien und Mähren [F6b-F7a]
F. Aufforderung, die Kirche zu erbauen, nicht zu zerstören [F7a]
G. Warnung vor der List des Satans, dessen Apostel für heiliger als die Apostel
Christi empfunden werden [F7a]
Der Forschung weitgehend entgangen ¹ ist die Tatsache, daß ›Quid de baptismate
sentiendum‹ große Teile eines nicht mehr erhaltenen Briefs Rothmanns an Bucer in
der Form von wörtlichen Zitaten ² und Paraphrasen ³ wiedergibt. Somit erlaubt
diese Schrift Bucers die Rekonstruktion eines wichtigen Zeugnisses täuferischer
Theologie.
2. Überlieferung
Folgender Druck liegt unserer Edition zugrunde:
QVID DE BAPTISMATE || INFANTIVM IVXTA SCRI /|| pturas DEI gentiendum,
ex /||cuggis, quaecūq[ue] uel pro hac || obgeruatione, uel con || tra eam, adfer
/||rigolent. || Epigtola ad quendam hac in re || impulsum, MARTINI BVCERI.
|| ARGENTORATI AN. M. D. || XXXIII. Menge Decembri.
Straßburg: Matthias Apiarius ⁴ , 18. Dezember 1533 ⁵ .
8°;[96]S.; A ⁸ -F ⁸ ;letzte Seite leer; Blattkustoden; Seitentitel; Antiqua; 24 Textzeilen.
VD 16 B 8905. Index Aureliensis 126.295. Bucer-Bibliographie 60. Stupperich, Bibliographie
42.
Benutztes Exemplar: Karlsruhe LB (85 A 13 344 RH). ⁶
Ausschnitte aus ›Quid de baptismate sentiendum‹ sind in der Forschungsliteratur
zu Melchior Hoffman ⁷ sowie in den Elsässer Täuferakten ediert ⁸ .Eine Edition
des Textes in zwei voneinander unabhängigen Fragmenten bietet Robert Stuppe-
1. Erst Brecht, Theologie Bernhard Rothmanns, S. 68, machte auf dieses Versäumnis aufmerksam.
2. Vgl. oben S.363, Anm. 4, und unten S. 371, Anm. 3.
3. Vgl. unten etwa S. 386,8–12 und S. 393,3–5.
4. Auch Matthias Biener; zu ihm vgl. Reske,Buchdrucker, S.886; Benzing,Buchdrucker, S.445.
5. Bl. Fvijb: XV. Kalend[as] Ianuarii. M.D.XXXIII.
6. Für den ausführlichen Nachweis weiterer Exemplare vgl. Bucer-Bibliographie, S.67.
7. Vgl. Leenderts, Hofmann, S. 358f., der Bucers Zusammenfassung der Hoffmanschen Lehre
(in unserer Edition S. 407,16–409,3) wiedergibt.
8. QGT 8 (Elsaß II), Nr.471, S.222–225.