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Bucer, Martin; Stupperich, Robert [Hrsg.]; Neuser, Wilhelm H. [Hrsg.]; Seebaß, Gottfried [Hrsg.]; Strohm, Christoph [Hrsg.]; Buckwalter, Stephen E. [Bearb.]; Wilhelmi, Thomas [Bearb.]
Martin Bucers Deutsche Schriften (Band 18): Nachträge 1541 - 1551 sowie Ergänzungen und Korrekturen — Gütersloh, 2015

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https://doi.org/10.11588/diglit.30530#0472
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468 22. bucers erklärung zum interim in augsburg

Schreiben an die beiden Kurfürsten Joachim II. von Brandenburg und Friedrich II.
von der Pfalz. ¹ Danach wurde er in der Herberge unter Hausarrest gestellt, am
17. April gar in strenge kaiserliche Haft genommen. ²

Die erste Hälfte des in deutscher Sprache abgefaßten Protokolls der Erklärung
wurde von dem kurbrandenburgischen Kanzler Eustachius von Schlieben ³ erstellt,
die zweite Hälfte von einem nicht bekannten Kanzleischreiber. Eine Abschrift dieses
Schriftstückes wurde von Ludwig Fachs ⁴ vorgenommen. Noch an demselben
Tag wurde zur Übergabe an den Kaiser eine lateinische Übersetzung – eine leichte
Überarbeitung des deutschen Textes – vorgenommen.

2. Überlieferung

Deutsche Fassung:
a: Dresden HSArch 10024 Geh. Archiv, Loc. 10186/2, fol.183 ʳ –184 ʳ (andere Zählung:
fol.207 ʳ –208 ʳ ) (unbekannter Kanzleischreiber)
b: Dresden HSArch 10024 Geh. Archiv, Loc. 10297/20, fol.136 ʳ –138 ᵛ (andere Zählung:
fol.143 ʳ –145 ᵛ ) (fol. 143 ʳ –143 ᵛ Obergerichtsrat Ludwig Fachs; fol.144 ʳ –
144 ᵛ unbekannter Kanzleischreiber, fol.145 ᵛ Beschriftung von Ludwig Fachs:
»D. Bucers bedencken«)
c: Berlin Geh. SArch I. HA Rep. 10, Nr. H, Fasz. F, fol.4 ʳ –5 ᵛ (Eustachius von
Schlieben)

Lateinische Fassung:
Berlin GehSArch, I. HA, Rep. 10, L, Fasz. A, fol.85 ʳ –86 ʳ (ehemals: I. HA, Rep. X,
Nr.12, G, fol.1–4) (unbekannter Kanzleischreiber)

1. Brief vom 10. April 1548 (Edition in BDS 17, S.416–421 und in Pol. Cor. IV/2, S.915–919
[Nr.751]).

2. Zu den kurz geschilderten Geschehnissen in den Monaten Januar bis April 1548 vgl. Greschat,
Bucer, S.244–247 (1.Aufl. S. 224–228); BDS 17, S.346–349.

3. Eustachius von Schlieben (1485–1568), kurbrandenburgischer Kanzler. Pflug, Correspondance,
Bd.2, S.145, Anm.2.

4. Ludwig Fachs (1497–1554), Professor der Jurisprudenz in Leipzig, Rat von Herzog Moritz
von Sachsen. MBW, Bd.12 (Personen A–K), S.43f.
 
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